RTM – Resin Transfer Moulding

Bei der Herstellung von Formteilen aus faserverstärkten Kunststoffen können verschiedene Verfahren angewendet werden. Neben der Infusion oder RIM (Resin Injection Moulding) können auch mit dem sogenannten RTM – Resin Transfer Moulding Verfahren Composites-Bauteile hergestellt werden, etwa Karosserieteile oder Rahmen im Automobilbau. Beim RTM-Verfahren werden Materialien auf Basis von Polyurethan und Epoxidharz verarbeitet.

Beim RTM-Verfahren werden Fasergelege (Preforms) mit Harzmaterial durchtränkt. Im Gegensatz zur Infusion, wo eine einseitige Form in Kombination mit einer Vakuumeinrichtung zu Einsatz kommt, arbeitet man im RTM-Prozess mit einer geschlossenen Form. In diese werden die Preforms eingelegt. Dies erzeugt auf beiden Seiten des Bauteils eine saubere Oberfläche. In der Regel wird auch in dieser Form vakuumunterstützt gearbeitet.

Die Dosieranlage bereitet das mehrkomponentige Material auf und injiziert das Material in die geschlossene Form, der Druck ist dabei höher als der atmosphärische Druck. Dadurch wird die Qualität des Verbundwerkstoff-Bauteils erhöht, besonders die Oberflächenqualität kann die höchsten Standards erreichen. Nach dem Aushärten des Verbundes wird das Bauteil entformt und weiterverarbeitet.

Für RTM-Verfahren zur Herstellung von Composites-Bauteilen kann die DOPAG eldomix ebenso zum Einsatz kommen wie die compomix.

Dosieranlagen für RTM-Prozesse

  1. compomix

    compomix

    Die Anlagen der Baureihe compomix sind spülmittelfreie, kompakt aufgebaute Dosieranlagen.

  2. eldomix

    eldomix

    Die Anlagen der Baureihe eldomix 100/600 sind spülmittelfreie, kompakt aufgebaute Zahnradpumpen-Dosieranlagen.

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