Statisch-dynamisches Mischsystem

Mischer dieser Bauart kommen dann zum Einsatz, wenn schwer mischbare Medien mit unterschiedlichen Viskositäten und relativ langen Topfzeiten verarbeitet werden.

Das System wird bevorzugt bei Mischungsverhältnissen von 100:100 bis 100:10 eingesetzt. Zum Antrieb der Mischwendel werden Pneumatik- oder Elektromotoren eingesetzt. Optional können statisch-dynamische Mischsysteme mit einer Mischwendelüberwachung ausgestattet werden.

Statisch-dynamische Mischsysteme stellen eine Synthese aus rein statischen und rein dynamischen Mischsystemen dar. Sie verbinden den Vorteil des Einwegkunststoffmischrohres mit der Möglichkeit des hohen Mischenergieeintrages in das Medium.

Mischrohr

Die konstruktive Ausführung des Kunststoffmischrohres ist, bis auf geringfügige Unterschiede, vergleichbar mit der des statischen Kunststoffmischrohres. Der wesentliche Unterschied liegt in der geringen Länge. Diese ermöglicht eine verbesserte Handhabung des Gesamtsystems. Zur Anpassung an geforderte Ausflussraten sind unterschiedliche Durchmesser verfügbar.

Mischventilaufbau

Die spezielle konstruktive Ausführung lässt, ähnlich wie beim Doppelrücksaugventil, eine getrentte Materialführung bis zum Ausgang des Ventils zu. Auch hier ist zur Verhinderung des Nachtropfens der Rücksaugeffekt einstellbar. Die Öffnungs- und Schließfunktion wirdelektropneumatisch realisiert, um eine Verknüpfung mit dem motorischen Antrieb des Mischers zu ermöglichen.

Antrieb

Der Antrieb der Kunststoffmischelemente erfolgt über eine nach außen hin abgedichtete Welle, die durch einen pneumatischen oder elektrischen Motor in Rotation versetzt wird.

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